Bronze in Düsseldorf

30.07.2020

Saalfeldens Beach-Boy Julian Hörl baggerte auf der deutschen Tour in Düsseldorf – anstelle von Partner Tobias an der Seite von Sven Winter höchst erfolgreich. Als Gruppensieger stieg das Duo souverän ins Halbfinale auf.

Düsseldorf Bronze © KENNY BEELE

    Nachdem Julian kurzfristig bei der stark besetzten „comdirect beach tour“ in Düsseldorf, aufgrund einer Bauchmusekverletzung des eigentlichen Partners von Sven Winter, Alex Walkenhorst, eingesprungen war, erreichten sie sensationell das Halbfinale. Nur drei gemeinsame Trainingsblöcke hatten die beiden. Für Hörl kein Problem, schließlich ist er es gewohnt, mit einem Winter zu spielen. Nur dass der in der Rheinmetrople halt nicht Tobias, sondern Sven heißt.

    Ohne jegliche Erwartungen ging das Duo an den Start, doch schnell zeichnete sich ab, dass die beiden hier nicht nur antraten, um Erfahrungen zu sammeln. Das Auftaktmatch gegen die topgesetzten Deutschen Ehlers/ Flüggen konnten sie nach Satzrückstand drehen. „Wir hatten eine gute Taktik, brachten unsere Side-Out durch“, war Hörl mit der Performance zufrieden.

    Durch den Sieg bestand für Hörl/Winter die Möglichkeit, den Aufstieg schon im zweiten Gruppenspiel gegen die Deutschen Becker/Schröder zu fixieren. Nach Satzführung verschenkten sie im Finish den zweiten Satz, mussten erneut in den dritten. In dem sie den vierten Matchball verwerteten.
    „Wir harmonieren super, haben clever gespielt“, jubelte Hörl über Gruppenplatz eins.

    Im Halbfinale lieferten Winter/Hörl gegen Pfretzschner/van de Velde die schlechteste Performance ab und holten sich den starken 3. Platz auf der deutschen Tour.

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