Silber auf der Turracher Höhe

09.03.2020

Vergangenes Wochenende holte der Salzburger Julian Hörl die Silbermedaille bei den österreichischen Meisterschaften im Snowvolleyball. Gemeinsam mit dem Olympioniken Xandi Huber, Florian Schnetzer und Simon Frühbauer zog der Saalfeldner ins Finale auf der Turracher Höhe ein. Das an Spannung kaum zu überbietende Finale ging denkbar knapp mit 15:17 im dritten Satz verloren.

Turracher Höhe © Max Mauthner

    „Es war eine interessante Erfahrung mal auf einem anderen Untergrund zu spielen. Für mich war es das erste Snowvolleyballturnier und es machte richtig Spaß. Neben dem Unterhaltungsfaktor ist es aber auch wichtig wieder in den Wettkampfmodus für die kommende Beachvolleyballsaison zu kommen. Ärgerlich war nur, dass wir uns den Titel nicht holen konnten.“, erklärt Hörl.

    Der Snowvolleyballsport wird vom Europäischen- und Weltverband zurzeit stark promotet, weil sie das Ziel verfolgen den Sport olympisch zu machen. Damit wäre Volleyball der einzige Sport, der sowohl bei den Sommer- als auch bei den Winterspielen vertreten wäre. Der Support zeigt sich auch in der Erhöhung des Preisgelds bei der Europameisterschaft (9-12.4 in St. Anton) von 30.000€ auf 100.000€.

    Durch den späteren Saisonstart für das Beachvolleyballteam Winter/Hörl entschied sich Julian, um wieder in den Wettkampfmodus zu kommen, das Snowvolleyballturnier in der Steiermark zu spielen.

    „Wir wollten heuer eine längere Vorbereitung, um die Umstellungen in unserem Spiel besser einzuschleifen, daher werden wir erst im Mai mit den internationalen Turnieren starten.“, so der Niederösterreicher Tobias Winter.

    Das erste internationalen Beachvolleyballturnier für Winter/Hörl wird in der ersten Maiwoche entweder in Itapema (Brasilien) oder in Jurmala (Lettland) stattfinden.

    „Wir freuen uns schon auf unsere dritte gemeinsame Saison! Wir haben einiges an unserem Spiel gemeinsam mit unserem Trainer Harrald Dobeiner umgestellt. Ich freue mich schon endlich unsere Stärken in den nächsten internationalen Turnieren unter Beweis zu stellen.“, freut sich der Salzburger Julian Hörl.

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