Saisonrückblick 2018 – nach der Saison ist vor der Saison

09.10.2018

Vieles ist passiert in der Saison 2018. Durch Topresultate in der ersten Saisonhälfte lag das Team Winter/Hörl auf Nummer 2 der österreichischen Rangliste und qualifizierte sich als einziges österreichisches Team neben Doppler/Horst für die Europameisterschaften. Auch beim größten Beachvolleyballevent Österreichs in Wien waren der Niederösterreicher und der Salzburger im Hauptbewerb gesetzt.

Baden Open © Rainer Mirau

    Nach einer Silbermedaille in Baden, dem Semifinale beim 3 Stern auf Kish Island (Iran) und weiteren Top Ten Platzierungen erlitt Julian eine Infektion am rechten Fußballen. Dies passierte vor Turnierstart in Portugal und der Aschbacher und der Saalfeldner mussten noch vor dem ersten Spiel nach Hause fliegen. Direkt nach der Ankunft noch am selben Abend arrangierte Dr. Lukas Brandner nach einem MRT einen Operationstermin im Unfallkrankenhaus in Wien. Das war ein Schock! Eines der großen Ziele war die EM, welche nur 10 Tage später in den Niederlanden starten würde. Durch eine perfekte ärztliche Betreuung und einiges an Glück konnte Julian bei der Europameisterschaft wieder spielen.

    „Diese Verletzung brach unseren Rhythmus. Wir spielten nicht mehr das Volleyball, das wir vor der Verletzung gezeigt haben. Teilweise waren die Leistungen ansprechend, aber wir zogen es nicht mehr ein ganzes Turnier lang durch.“, so der Saalfeldner Julian Hörl.

    Bei der EM stand ein Satzgewinn gegen die Nummer 3 der Welt und ein 25. Rang zu Buche.

    Nach der Europameisterschaft stand das Highlight der Saison mit dem 5 Stern Turnier in Wien an. Das Selbstvertrauen der beiden Beachboys hatte unter den Strapazen der letzten Wochen gelitten. Auch bei der Gruppenauslosung hatten sie kein Glück: sie bekamen es mit den beiden späteren Finalisten zu tun. Die Aufgabe war sehr schwierig aber Winter/Hörl konnte phasenweise die späteren Medaillengewinner fordern.

    „Unser Ziel war es im Hauptbewerb zu spielen, was wir durch vorhergegangene Ergebnisse geschafft haben. Das es dann für keinen Sieg mehr gereicht hat ist natürlich bitter, aber wir haben gesehen an was es liegt und werden in der Vorbereitung auf die nächste Saison alles dafür geben um besser zurückzukommen!“, so der Niederösterreicher Tobias Winter.

    Nach einer kurzen Pause ging es noch einmal los um sich auf die beiden Chinaturniere vorzubereiten. Am Ende dieser Vorbereitungszeit schlug das Verletzungspech wieder zu. Tobias musste aufgrund einer Schulterverletzung 2 Tage vor Abflug das Handtuch werfen. Somit ist die Beachvolleyballsaison für die Tobi und Julian vorbei und die Vorbereitung für die nächste Saison laufen nun schon auf Hochtouren.

    Abschließend kann man sagen, dass die beiden eine äußerst erfolgreiche erste Saisonhälfte gespielt haben und dann reihten sich einige unglückliche Umstände aneinander. Der volle Fokus der beiden liegt auf nächster Saison, in welcher der Qualifikationsprozess für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 startet.

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